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Beschwerde Ablehnung wiederspruch eintrag Schufa

pueppichen (23.07.2017 18:01):
Hallo,
Folgendes: es ist eine Zwangsvollstreckung ins Haus geflattert-mit aufforderung zur Offenlegung Besitz. Ich habe innerhalb 2 Wochen bekundet, dass ich Widerspruch einlege, weil die genannte Forderung nicht besteht. Innerhalb der naechsten 2Wochen habe ich mit Adressen von Zeugen und schriftlichen Nachweisen die Begruendung nachgereicht. Ohne die Frist abzuwarten bzw trotzdem wurde ein Schufaeintrag gestartet, ohne Ankuendigung bzw Vorwarnung wegen angeblicher Verweigerung der Vermoegensauskunft. (Ich wenn die Forderung rechtens gewesen warere, haette ich bezahlt, waer kein Problem gewesen) Wiederum habe ich gegen die Eintragung Wiederspruch eingelegt und wieder die Zeugen angegeben und alle schreiben, mit einschreibennummern gegen den wiederspruch eingereicht. Der Wiederspruch wurde abgelehnt mit der Begründung, dass nicht die Forderung geprüft würde und die eintragung gerechtfertigt sei.

Meine Fragen:
-Darf ohne Vorankündigung eingetragen werden?
-Darf trotz Einspruch und schwebendem Verfahren eingetragen werden?
- wie gestalte ich die Beschwerde, die ja nun innerhalb von 2Woche gestellt werden muss, denn ich sehe die Eintragung als Willkür an.

Wäre sehr nett, wenn jemand was wüsste. Vielen Dank im Vorraus!

RA Kowalzik (18.08.2017 14:50):
Sie sollten eine Vollstreckungsabwehrklage gegen den Titel vornehmen, wenn die Forderung nicht besteht. Damit kann die Vollstreckbarkeit des Titels beseitigt werden und erst danach können Sie auch die Löschung der Schufa EIntragung erreichen.
Was für Beweise haben Sie, eine Quittung o.ä.? Wie hoch ist die angebliche Forderung? Gern können Sie sich unverbindlich bei mir melden. Wenn keine Rechtsschutzversicherung da ist, können Sie Klage ggfls. mit einem Prozesskostenhilfeantrag verbinden.