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DER AKTUELLE FALL:

Sprachreise ohne Gastfamilie

Die im Rahmen einer Sprachreise von ihren deutschen Eltern in vertraglich vereinbarte familiäre Obhut nach England geschickten Kinder mussten zu acht in einem Extra-Haus neben dem ihrer Gastfamilie wohnen. Dort waren sie, einschließlich des im Reisevertrag enthaltenen Frühstücks und Abendbrots, faktisch auf sich alleine gestellt. Der vertragsbrüchige Veranstalter wollte sich jetzt damit herausreden, dass eine andere Art der Unterbringung wegen der in jenem Sommer vorgefallenen Terroranschläge in London nicht möglich gewesen wäre und er deshalb habe kurzfristig umdisponieren müssen. Und außerdem hätten sich die betroffenen Jungen aus Deutschland ja in der ganzen Zeit nur ein einziges Mal wegen des unzureichenden Essens bei der Reiseleitung vor Ort beschwert. Ist das hinzunehmen?

Hätten sich die Kinder wenigstens mehrfach beschweren müssen?

Ja, sie hatten ja Zeit genug dafür.
Nein, das hätte auch nichts geändert.

Ende der Abstimmung: Mittwoch, 23.4.2014, 12:00