Fall: Arbeitsrecht


Soll ich den Rechtsweg beschreiten und wie schätzen Sie meine Erfolgsaussichten ein?


Der Fall:
Meine Frage: Soll ich den Rechtsweg beschreiten und wie sind meine Erfolgsaussichten? - Mein Fall:Nicht gezahlte Lohnforderung! Ich bin seit 38 Jahren in einer Firma beschäftigt. Es gab nie Unregelmäßigkeiten! Ich arbeite im Ausland. Im April 2011 gab es eine neue Spesenregelung. Ich wurde schriftlich in Klasse 8 eingestuft, was € 50,00 pro Übernachtung bedeutet. Ich habe von April bis Juni auch die vereinbarten Spesen erhalten Ab Juli wurde diese Zahlung ohne Kommentar auf € 30,00 gekürzt. Mehrmals versuchte ich schriftlich, mündlich und per email eine Antwort aus der Firma zu erhalten. Wenn überhaupt, waren es unsinnige Kommentare der Firma. Ansonsten erhielt ich keine Reaktion und niemand hat die Zuständigkeit. Weiterhin wurde im April eine neue Lohnzahlungsregelung mündlich getroffen. Ab sofort wird der Lohn für Sonnabendstunden bar ausgezahlt. Als ich aus dem Ausland zurück kam und immer noch keine Reaktion wegen meiner Restforderung der Übernachtunsspesen erhielt, beauftragte ich einen Anwalt. Dieser vertat meine Interessen zügig und in meinem Sinne. Ich für zur Firma, um meinen Sonnabendlohn abzuholen. Der Lohnbuchhalter legte mir, mit dem Kommentar: "Was das für ein Schreiben wäre?" Den Anwaltsbrief vor. Ich entgegnete: "Ich kenne dieses Schreiben, es liegt mir in Kopie vor!" Daraufhin klappte er die Kasse zu und entgegnete mir:"Dann gibt es auch kein Geld!" Mein Anwalt schrieb nochmals die Firma an. Ich erhielt, im Oktober, von der Firma eine Abmahnung, das ich Mai 2011, also vor 6 Monaten, bei einer Besprechung im Betrieb, nachmittags um 14.30 Uhr sturzbesoffen gewesen wäre und starke Ausfallerscheinungen hatte. Dies ist ein Lüge! Ich faxte diese Abmahnung, da sie per Post kam, war sie von mir auch nicht unterschrieben, an meinen Anwalt. Ausserdem ist die Frage, wenn ich so betrunken gewesen sein sollte, "Warum lässte mich die Geschäftsleitung dann mit dem Firmenwagen 22 km nach Hause fahren?" Einen Tag später, im Oktober, erhielt ich die 2. Abmahnung, mit dem Inhalt ich wäre im August 2011, als vor 2 Monaten, in einem 15 Sekunden dauernden Gespräch, stark alkoholisiert gewesen. Weiter mit Sprachschwierigkeiten und Starken Ausfallerscheinungen. Das ist eine Lüge! Das Gespräch dauerte 15 Sekunden und der Inhalt war die Frage nach der Kürzung der Pauschale. Der Prokurist rief daraufhin die Lohnbuchhalterin an und meldete sich kurz darauf telefonisch bei mir. Frau Lohnbuchhalterin ist informiert und nimmt sich der Sache an. Sie würde sich am nächsten Tag bei mir melden. Das tat sie auch. Meine Forderungen wurden nicht bezahlt, mein Anwalt wies die Firma an, die Abmahnungen zu entferne mit einer Fristsetzung für die Auszahlung. Nichts geschah. Daraufhin legte ich meinem Anwalt die von der Lohnbuchhaltung geänderten Abrechnung vor. Notgedrungen musste ich ihm mitteilen, das sie von der Lohnbuchhaltung geändert wurde. Grund: Die von mir gearbeiteten Sonnabendsstunden waren in der von mir, per email gesandten Abrechnung enthalten. Die Firma änderte jedoch die Abrechnung und löschte die Sonnabendstunden daraus. Weil sie werden ja bar ausgezaht. Weiterhin wurden, weil ich zu lange an einem Ort im Ausland war, auch die Länder geändert. Ich legte meinem Anwalt auch den Ecxellausdruck des Lohnbuchhalters vor, der beweist, das er Bargeld auszahlt. Der Anwalt sprach von Betrug und Schwarzarbeit. Ich bestätigte und bin mir im klaren, dass ich als Schwarzarbeiter Steuern nachzahlen muss. Mein Anwalt meinte da platzt dann aber eine Bombe in der Firma. Überlegte und meinte wir schreiben erst einmal noch einen Drohbrief, bevor alles hochgeht. Parallel dazu erhielt ich ein Schreiben vom Arbeitgeberverband ein Schreiben. Inhalt: Es werde geprüft, ob ich nicht sogar zu viel Geld erhalten habe. Die Firma hätte meine Wohnungen bezahlt und ich hätte Übernachtungspauschale bezogen. Falsch! Ich bezahlte meine Wohnungen immer privat. Und die Frage ist, wenn es so gewesen wäre, warum wurden mir überhaupt Übernachtungsspesen bezahlt. Nunmehr, seit 14 Tagen habe ich von meinem Anwalt nichts mehr gehört. Und ich erhielt vor 2 Tagen einem Anruf von unserem Prokuristen. Man merke, er hat hat sich seit Beginn an nicht gemeldet. Zur Zeit bin ich krank. Der Prokurist schlug ein Gespräch an einem neutralen Ort vor. Ich war bereit. In dem Gespräch bot er mir einen Deal an. Ich solle 18 Monate, also bis zur Rente krank mach. Die Differenz zum Krankengeld zahlt mir die Firma. Wir trennten uns ohne Vereinbarung. Ich sagte nicht zu. Er wolle schriftlich etwas aufsetzen lasse und sich bei mir melden. Auch von ihm habe ich seit dem Nichts mehr gehört. Was soll ich tun. Ich habe das Gefühl, ich soll gekündigt werden. Die ganzen Aktionen meiner Firma sehen so aus, als ob die Abfindung für 38 Jahre verhindert werden sollen. Auserdem frage ich mich, ob es im Lions Club, wor mein Arzt, mein Anwalt und der Rest der Geschäftswelt verkehrt, Absprachen gegeben hat. Mein Anwalt weis, das ich länger krank bin und einen Behinderungsausweis beantragen soll. Die Firma ist darüber nicht informiert.

PLZ: 296..

Pseudonym: Montage

Bewertungszeitraum: beendet am Mittwoch, 30. November 2011

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